Windows XP - Tipps und Tricks
Auf dieser Seite finden sie einige Tipps und Tricks zu Microsoft Windows XP, die oft einfach durchzuführen sind.
Allerdings sind manche auch mit Vorsicht zu genießen sobald es in die
Registry
geht. Seien Sie sich also bitte immer sicher, das sie den Schritt auch wieder rückgängig
machen können und auch immer im klaren darüber das Sie selbst verantwortlich sind
für ihre Datensicherheit.
Windows XP - Schnelles Booten ohne Suche nach Freigaben
(Rechner Performance)
Beim start von Windows wird nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk gesucht,
wobei diese Suche eigentlich unnötig ist und den Systemstart verzögern kann. So
kann man diese abstellen:
Öffnen Sie den Arbeitsplatz und gehen sie nun nacheinander auf
Extras/ Ordneroptionen/ Ansicht. Entfernen sie hier den Haken vor
Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen
und bestätigen sie mit OK.
Windows XP - Überflüssige Programme entfernen
(Rechner Performance)
Sowohl in der Home Edition als auch in der Professional-Version werden standardmäßig
einige Programme wie der MSN-Explorer oder das Pinball-Spiel installiert, die für
Arbeits-Computer kontraproduktiv sind. Die meisten dieser Programme können erst
mal nicht deinstalliert werden, weil Windows XP sie nicht unter den zu deinstallierenden
Programmen aufführt. Viele der überflüssigen Programme, können Sie mit einem einfachen
Trick nachträglich deinstallieren.
In Ihrem Windows-Ordner, der abhängig von der Art der Installation
C:\Windows heißt, finden Sie, sofern Sie die Option
Alle Dateien sichtbar machen aktiviert haben,
den bisher versteckten Unterordner
"Inf". Sie
müssen in diesem Ordner die Datei
"sysoc.inf"
finden und bearbeiten. Dabei handelt es sich um eine relativ kleine Textdatei, die
sich per Doppelklick im Editor öffnet. Klicken Sie im Menü
Bearbeiten auf
Ersetzen.
Schreiben Sie in das erste Textfeld Suchen nach das Wort
"hide" und lassen Sie das zweite Textfeld
Ersetzen durch frei. Das englische Wort "hide"
bedeutet sinnigerweise "verstecken". Klicken Sie auf die Schaltfläche
Alles ersetzen. Die direkt aufeinander folgenden
Kommata, wo früher noch "hide" stand, sind richtig so.
Klicken Sie abschließend im Menü Datei auf Speichern und schließen Sie die Datei
"sysoc.inf". Wenn Sie nun in der Systemsteuerung doppelt auf das Symbol Software
klicken, werden Ihnen viele Programme unter
Windows Komponenten
hinzufügen/entfernen zur Deinstallation angeboten, die Sie vorher nicht deinstallieren
konnten. Sogar den Messenger können sie nun deinstallieren und nicht nur verstecken.
Windows XP - Temporäre Internetdateien löschen
(Sicherheit beim Surfen)
Der Internet Explorer 6 löscht beim Schließen des Browsers nur Ihre temporären Internetdateien,
wenn Sie die entsprechende Option aktivieren. In der Menüleiste des Internet Explorers
Extras/ Internetoptionen/ Erweitert/ Sicherheit
finden Sie den Eintrag
Leeren des Ordners Temporary Internet
Files beim Schließen und aktivieren Sie diesen.
Windows XP - Verschlüsselte Webinhalte speichern
(Sicherheit beim Surfen)
Im Internet Explorer 6 ist es hilfreich das Speichern verschlüsselter Dateien, wie
etwa eine verschlüsselte Website, auf der lokalen Festplatte zu unterbinden. Somit
ist es nicht mehr so einfach möglich, durch simple Brute-Force-Attacken die Verschlüsselung
zu knacken. Die Option kann man im Internet Explorer aktivieren in der Menüleiste
auf
Extras/Internetoptionen/ Erweitert/ Sicherheit.
Hier muss der Eintrag
Verschlüsselte Seiten nicht auf
Festplatte speichern markiert sein.
Windows XP - Versteckte Autostart Programme deaktivieren
(Komfort und Sicherheit)
Einige Programme und Treiber legen sich nach ihrer Installation einfach in den Autostartordner
und erscheinen so bei jedem Systemstart. Dies kann nützlich, aber oft auch lästig
sein, da man die Programm wenn man sie braucht auch per Doppelklick öffnen kann.
Vor allem werden aber auch Arbeitsspeicher und Prozessorressourcen belegt, die dann
anderen Anwendungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Sehr wichtig zu wissen ist
auch das sich hier einige Dialer Programme eintragen.
Also empfiehlt es sich per
Start/ Programme/ Autostart
diesen Ordner zu kontrollieren und bei Bedarf alles überflüssige Löschen. So erreichen
sie auch einen schnelleren Ladevorgang. Wenn dieser Ordner bereits leer ist oder
alles überflüssige schon gelöscht ist und trotzdem einige Programme sich z.B. unten
rechts in der Taskleiste ablegen, sind diese in einen versteckten Autostart Ordner
in der Registrierdatenbank von Windows zu finden. Gehen sie folgendermaßen vor ohne
das sie dabei die Registry öffnen müssen:
1. Klicken sie auf
Start/ Ausführen und tippen
sie
msconfig in die erscheinende Zeile ein und
bestätigen sie mit Enter.
2. Klicken sie oben auf den Register
Systemstart
und Sie sehen nun eine Liste von allen automatisch startenden Programmen, die sie
(wenn sie das Häkchen entfernen) deaktivieren können.
Windows XP - Administrator Benutzer
(Sicherheit)
Bei einem Neustart einmal in den abgesicherten Modus wechseln und hochfahren um
sich mit dem nur dann erscheinenden Admin Account einzulogen. Dann dort in der Benutzerverwaltung
für diesen ein Passwort vergeben. Dieses Konto wird auf jedem Rechner von XP angelegt
und sollte immer gesichert werden da sonst jeder darüber vollen Zugriff auf alle
Daten erhält.
Windows XP - Systemwiederherstellung
(Festplattenkapazität)
Auch die Systemwiederherstellung von Windows XP benötigt im Laufe der Zeit eine
Menge an Festplattenspeicher. Wenn Sie ohne diese Funktion auskommen, geschieht
das Abschalten auf folgendem Weg:
Start/ Systemsteuerung/ System/ Systemwiederherstellung/
Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren (Häkchen setzen).
Bedenken Sie aber, dass diese Einstellung bedeutet das es bei einer fehlerhaften
Programm- oder Treiberinstallation beispielsweise keine komfortable Möglichkeit
der Wiederherstellung des vorherigen Zustandes gibt. Zu Empfehlen ist deswegen ein
Kompromiss indem man das Laufwerk das überwacht werden soll markiert und dann auf
Einstellungen klickt. Dort kann man dann zuweisen wie viel Platz die Systemwiederherstellung
sich von dem Laufwerk abzwacken darf. Ebenfalls ist es leicht möglich nur einzelne
Laufwerke wie die System Partition überwachen zu lassen.
Windows XP - Der Ruhezustand
(Festplattenkapazität)
Die Ruhezustand Funktion legt eine Datei "hiberfil.sys" an die je nach Systemeinstellung
einige hundert MByte groß sein kann. Falls Sie die Ruhezustand-Funktion nicht benötigen,
deaktivieren Sie sie mit dem folgenden Menübefehl:
Start/ Systemsteuerung/ Energieoptionen/ Ruhezustand
das Häkchen vor "
Ruhezustand aktivieren" entfernen.
Windows XP - Vorschau auf Bilder
(Festplattenspeicher)
Windows erzeugt in Ordnern mit Bilder eine Cache Datei "thumbs.db". in der die Bilder
gespeichert sind für die Vorschaufunktion. Um dies zu deaktivieren öffnen Sie den
Arbeitsplatz und gehen in der Menüleiste auf
Extras –
Ordneroptionen und dort auf
Ansicht. Setzen
Sie einen Haken vor
Miniaturansichten nicht zwischenspeichern.
Windows XP - Der Messenger
(Privatsphäre)
Wenn der MSN Messenger nicht gewünscht ist starten sie diesen und klicken sie oben
auf
Extras/ Optionen. Dort in das Register Einstellungen
und entfernen sie das Häkchen vor
Dieses Programm ausführen,
wenn Windows gestartet wird.
Anschließend starten sie ihren PC neu und der Messenger wird nicht mehr gestartet.
Allerdings ist er immer noch vorhanden solange Sie nicht diesen deinstallieren wie
unter dem Tipp
Überflüssige Programme entfernen
beschrieben. Erst danach ist man den Messenger richtig los.
Windows XP - Messenger entfernt und Probleme mit Outlook
Express
(Bug)
Wenn man den Messenger mit irgendwelchen Tools (XP-Anti Spy usw.) oder auf andere
Arten nicht richtig entfernt hat, sollte man überprüfen, ob folgende Registry-Einträge
korrekt vorgenommen wurden. Ansonsten kann es u.a. zu sehr langen Verzögerungen
beim Outlook Express Start führen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE"SOFTWARE"Microsoft"Outlook Express]
"Hide Messenger"=dword:00000002
[HKEY_LOCAL_MACHIN E"SOFTWARE"Policies"Microsoft"Messenger"Client]
"PreventAutoRun"=dword:00000001
"PreventRun" =dword:00000001
Sollten diese Einträge (es handelt sich um Policies, also Restriktionen!) fehlen:
Bitte unbedingt setzen. Jetzt sollte Outlook Express wieder normal starten.
Windows XP - Media Player sendet an Microsoft
(Privatsphäre und Sicherheit)
Die wichtigsten Einstellungen, um dem Media Player eine Kontaktsperre zu verpassen,
finden Sie im Media Player unter
Extras/ Optionen.
Im Karteireiter
Player sollten Sie folgendes tun:
Codecs automatisch downloaden « deaktivieren
Lizenzen automatisch erwerben « deaktivieren
Player auf Medienseite starten « deaktivieren.
Identifikation des Players durch Internetseiten zulassen « deaktivieren
Weiterhin versucht der Player aber sofort eine Online-Verbindung aufzubauen, wenn
Sie Ihre Medienbibliothek anlegen, indem Sie den Computer mit dem Media Player nach
Musik- und Video-Dateien durchsuchen lassen. Es sollte also weiterhin eine Firewall,
die diese Versuche unterbinden kann, installiert sein wenn Sie sich sicher sein
wollen.
Übrigens können Sie die genannten Optionen schon bei der Installation des Windows
Media Player 9/10 abwählen.
Windows XP - Auto-Update: Ungewollte Internet-Verbindung
(Privatsphäre)
Das Auto-Update von Windows kann man leicht ausschalten unter
Systemsteuerung/ System. Dort klicken Sie auf
den Karteireiter
Automatische Updates und deaktivieren
dieses Feature. Danach sollten Sie bei einem ausgeschalteten Auto-Update regelmäßig
selbst auf der Microsoft-Seite vorbeischauen, um Ihr Betriebssystem mit einem Update
auf den aktuellen Sicherheitsstand zu bringen.
Mit dem Service Pack 2 für Windows XP hat sich dies leicht geändert. Natürlich können
Sie dies immer noch deaktivieren, aber aufgrund der vielen Sicherheitsprobleme empfiehlt
sich dies nicht. Schon seit der Einführung von XP wird auch Panik gemacht das Daten
während des Update Vorganges an Microsoft übertragen werden. Dies sind jedoch nur
Daten die nötig sind um zu ermitteln auf welchen Stand ihr System ist. Genaueres
läst sich auch in einem so genannten "White Paper" von Microsoft nachlesen.
Sollten Sie aber immer noch kein Vertrauen haben, laden Sie sich bitte die nötigen
Updates manuell herunter, ansonsten gefährden Sie sich nicht nur selbst sondern
auch andere im Internet. Sicherheitslücken wird es immer geben sowie in Windows,
Linux und anderen Systemen, kein Betriebssystem oder Programm ist zu 100% sicher
und sollte immer mit den entsprechenden Updates versorgt werden.
Windows XP - CD-Autostart unter XP Home Edition
(Komfort)
Wenn sie eine CD-Rom einlegen startet für gewöhnlich das Installationsprogramm oder
ein “Willkommen” - Bildschirm. Wenn sie aber nur auf Daten von der CD zugreifen
möchten, ist diese Funktion etwas störend. Unter Windows 98/ME konnte man dies per
Mausklick im Geräte-Manager leicht ändern, unter Windows XP jedoch müssen Sie den
folgenden Weg über die Registry gehen.
1. Klicken sie erst auf
Start und dann auf
Ausführen. Es erscheint eine Befehlszeile, in
der sie
regedit eintippen. Nun öffnet sich ein
Programm ähnlich dem Windows Explorer.
2. Gehen sie per Doppelklick nacheinander auf
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\
Cdrom
3. Im Fenster rechts sehen sie nun den Wert
Autorun.
Doppelklicken sie darauf und tragen sie anstatt der Zahl
1 jetzt
eine
0 ein.
4. Schließen sie das Fenster und starten Sie ihren nun Computer neu. Ab sofort nervt
sie ihr Laufwerk nicht mehr, wenn sie eine CD einlegen. Falls Sie es wieder rückgängig
machen wollen einfach den Wert wieder auf
1 ändern.
Windows XP - Die Sprechblasen ausschalten
(Komfort)
Ab und zu erscheinen über der Taskleiste Sprechblasen, die ihnen z.B. die "Windows
Tour" anbieten wollen oder ihnen sagen dass auf Laufwerk C: nicht mehr genügend
Speicherplatz vorhanden ist. Um diese Mitteilungen auszuschalten gehen sie den folgenden
Weg:
- Klicken sie nacheinander auf
Start/ Ausführen
und tippen sie
regedit ein.
- folgen sie diesem Pfad
HKEY_CURRENT_USER/ Software/
Microsoft/ Windows/ CurrentVersion/ Explorer/ Advanced und klicken sie mit
der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster.
- Aus dem Menü, das erscheint wählen sie
Neu/ DWORD-Wert
und nennen diesen Wert
EnableBalloonTips. Doppelklicken
sie nun darauf und tragen eine
0 hinein. Nun sind
sie nach einem Rechner Neustart die Sprechblasen los!
Windows XP - Persönliche Daten an Microsoft: Die Fehlermeldung
(Privatsphäre)
Oft wird geredet das Microsoft mit XP viel spioniert was oft sehr übertrieben ist.
Das Microsoft an Daten des Users kommen kann ist bisher nur nachweislich möglich,
sobald eine Anwendung unter Windows XP einen Fehler verursacht. Dann haben Sie die
Möglichkeit zwischen "Report senden" und "nicht senden" zu wählen. Hier müssen Sie
wissen das das Feedback-Tool, um den Fehler einzuordnen, nicht nur Daten über Rechner-
und Software-Konfiguration, die an diesem Absturz beteiligt waren überträgt. Sondern
zusätzlich ein Abbild des Speicherbereiches an Microsoft mit übertragen werden kann,
den das abgestürzte Programm nutzte. Wenn Word abstürzte, kann dort also theoretisch
Ihr letztes Word-Dokument lagern. Microsoft geht sogar noch weiter: Sollte eine
Anwendung den Fehler verursacht haben, überträgt der Fehlerbericht auch die Produkt-ID,
um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine Raubkopie handelt. Ein schwacher
Trost ist das die Daten über eine verschlüsselte Verbindung gesendet werden.
Glücklicherweise lässt sich dieses Bug-Report-Feature auch abschalten: Gehen Sie
in die
Systemsteuerung/ System. Hier wählen Sie
den Karteireiter
Erweitert und
Fehlerberichterstattung. Nun können Sie die Fehler-Berichterstattung
deaktivieren. Gleichzeitig sollten Sie den Haken vor
Aber bei kritischen Fehlern benachrichtigen löschen.
Windows XP - Outlook XP in die Systray minimieren
(Komfort)
Wenn Outlook geöffnet ist belegt es viel Platz in der Taskleiste. Sie können Outlook
aber auch in die Systray neben die Uhr minimieren. Klicken sie dafür erst auf
Start und dann auf
Ausführen. Es erscheint eine Befehlszeile, in der sie
regedit eintippen. Öffnen Sie nun in der Registry
den
Key HKEY_CURRENT_USER/ Software/ Microsoft/ Office/
10.0/Outlook/ Preferences und klicken sie dort mit der rechten Maustaste
ins rechte Teilfenster. Aus dem Menü, das erscheint wählen sie
Neu/ DWORD-Wert und nennen diesen Wert
MintoTray. Doppelklicken sie nun darauf und tragen
eine
1 hinein.
Windows XP - Dialer Schutz
(Sicherheit für Modem Nutzer)
Um sich vor einer Manipulation des DFÜ Netzwerks durch einen 0190 Dialer zu schützen
müssen Sie die Datei "Rasphone.pbk" mit einen Schreibschutz versehen. Die Datei
finden sie im Pfad
\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\Network\Connections\.
Klicken Sie die Datei dort mit der rechten Maustaste an und aktivieren Sie das Datei-Attribut
Schreibgeschütz.
Windows XP schon aktiviert
(just so aber nicht nötig)
Die Windows XP Aktivierung ist ja jedem mittlerweile bekannt. Um festzustellen zu
können, ob sie ihres schon aktiviert haben gehen sie so vor:
Klicken sie auf
Start und dann auf
Ausführen. Tippen sie nun in die erscheinende
Befehlszeile
C:\Windows\system32\oobe\msoobe.exe /a
ein und bestätigen sie mit ENTER. Falls sie Windows auf Laufwerk D installiert haben
geben sie den korrekten Laufwerksbuchstaben anstelle des C:\ an oder den entsprechenden
Installationspfad ihres Windows. Es erscheint nun ein Fenster, dass anzeigt, ob
ihr XP schon aktiviert ist.
Windows XP - Prefetch-Cache
(eigentlich falscher Tipp bei der Rechner Performance)
Windows XP legt Hinweise auf die zuletzt benutzten Dateien im Prefetch-Ordner
ab. Nach einiger Zeit sammelt sich einiges an Daten an im Verzeichnis
Windows\Prefetch. Löschen Sie ruhig die Dateien
in diesem Verzeichnis damit Windows XP den Zwischenspeicher neu und optimiert auffüllen
kann.
Es hört sich zuerst logisch an doch ist dieser Tipp zugleich auch absoluter
Unsinn. Der Prefetch Mechanismus ist seit Windows XP vorhanden um Programmcode
zu laden bevor er gebraucht wird. Dadurch lässt sich beim Arbeiten etwas Zeit
sparen während andere Windows Varianten vor XP erst den zB. Dienst laden müssen
wenn dieser benötigt wird.
Um die höchstwahrscheinlich benötigten Dateien zu erkennen zeichnet XP beim
hochfahren sämtliche Dateizugriffe auf und speichert diese in der Datei "NTOSBOOTBOODFAAD.pf".
Dies geschieht bei jeden start des Systems neu, etwa 1 Minute nachdem der
Desktop geladen ist.
Die Datei zu löschen damit diese neu angelegt wird ist unnötig, da die Datei
nicht Informationen sämtlicher vergangener Systemstarts enthält sondern nur der
letzten 8. Alte Dateien die nicht mehr benötigt werden vergisst der Prefetcher
somit nach einigen Systemstarts von selbst.
Löscht man die Datei neu wird diese beim nächsten Systemstart neu geschrieben
wodurch sich die Bootzeit sogar erst einmal erhöht.
Der restliche Inhalt des Ordners Prefetch zu löschen empfiehlt sich ebenfalls
nicht und schon gar nicht um die Boot Zeit zu beschleunigen, da nur die oben
erwähnte Datei darauf etwas Einfluss hat. Die ganzen Dateien in diesem Ordner
betreffen die Programme im laufenden Betrieb, da auch die verwendeten Programme
sich aus dll, ini Dateien usw. zusammensetzen die erst einmal geladen werden
müssen. Also wird auch hier das Arbeiten eher beschleunigt als verlangsamt.
Löscht man die Dateien trotzdem erreicht man nur das beim nächsten Start der
Anwendung erst wieder alle Prefetch Informationen neu geschrieben werden müssen
wodurch sich der Startvorgang des Programms einmalig eher verzögert und danach
trotzdem die Einträge wieder vorhanden sind.
Windows XP - Desktop Anzeigen in der Schnellstartleiste
weg
(Problemlösung)
Die Icons in der Schnellstartleiste sind Verknüpfungen, die im Verzeichnis
[Profilverzeichnis]\ Anwendungsdaten\ Microsoft\ Internet
Explorer\ Quick Launch" angelegt werden. Sollte das Symbol (ist eigentlich
eine Funktion die über Script aufgerufen wird) versehentlich gelöscht worden sein
müssen Sie nur eine neue Datei in diesem Verzeichnis erstellen. Erstellen Sie die
Datei mit einem normalen Texteditor als ASCII-Datei und speichern Sie diese dann
unter dem Namen "
Desktop anzeigen.scf" (scf=Shortcut
File). Der Inhalt der Datei sollte folgendes enthalten:
[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop
Windows XP - Die Auslagerungsdatei
(Rechner Performance)
Die Auslagerungsdatei ist das Lebenselixier für Windows. Sie springt dann
als nützlicher Helfer ein, wenn der Arbeitsspeicher zur Neige geht. Dies kann durch
viele gleichzeitig geöffnete komplexe Anwendungen oder Spiele verursacht werden.
Wenn sie diese Datei nicht auf ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen so verschenken
sie das Leistungspotential ihres Computers. Eine schlecht konfigurierte Auslagerungsdatei
bremst das System durch unnötige Rechenarbeit. Im Internet reist das Gerücht, dass
jede Auslagerungsdatei dreimal so groß wie der Arbeitsspeicher sein muss, wie Warpgeschwindigkeit.
So stellen sie die Auslagerungsdatei ein:
Klicken sie mit der rechten Maustaste auf "
Arbeitsplatz"
und wählen sie "
Eigenschaften". Nachdem sie im
Register "
Erweitert" unter "
Systemleistung"
auf "
Einstellungen" geklickt haben müssen sie
erneut auf "
Erweitert" und dort schließlich auf
"
Ändern". Nach dieser Klick Odyssee sehen sie
folgendes Fenster vor sich:
Sie stehen nun vor der Auswahl der Festplatte auf der sich die Auslagerungsdatei
befinden soll. Falls sie mehrere Platten in ihrem Computer haben, sollten sie stets
die schnellere nehmen, damit bei Speicherengpässen ein flinker Zugriff auf die Datei
gewährleistet ist.
Sie werden feststellen, dass Windows schon selbst eine Einstellung gewählt hat,
da schon bestimmte Werte unter "
Anfangsgröße"
und "
Maximale Größe" zu finden sind. Allerdings
ist dies nicht nicht gerade optimal, da die dynamische Vergrößerung bzw. Verkleinerung
der Auslagerungsdatei mehr Rechenzeit benötigt. Deshalb empfehle ich in beide Felder
die gleichen Werte in Megabyte einzutragen wie im Bild oben zu erkennen ist.Nun
gehen wir zur optimalen Größe für ihr System über. Sie müssen sich genau überlegen
zu welchem der drei Profile sie gehören.
Standardnutzer: Sie benutzen den Computer hauptsächlich
für die Arbeit mit Officeprogrammen wie z.B. Word oder zum surfen im Internet und
empfangen von E-Mails. Auch schauen sie sich gerne mal einen Film nach der Arbeit
an oder genehmigen sich ein älteres Spiel vom Kaliber eines Age of Empires, Siedler
3 oder Final Fantasy 8. Sie öffnen niemals mehr als 3-5 Programme gleichzeitig.
Anfangsgröße: 384MB
Maximale Größe: 384MB
Spieler: Sie verwenden ihren PC als Gamestation
und besitzen mit hochwertiger Highend Hardware auch die nötige Rechenpower für aufwendige,
komplexe und neue Spiele wie z.B. Aquanox oder Far Cry. Diese Spiele benutzen riesige
Texturen, welche den Arbeitsspeicher schnell füllen und Windows zwingen den Rest
des Systems auszulagern. Auch die restlichen Komponenten wie z.B. die Daten einer
Karte, Geräusche, Musik, Sprachausgabe oder die künstliche Intelligenz können sehr
zu Lasten des Speichers gehen, weshalb ich eine sehr große Auslagerungsdatei empfehle:
Anfangsgröße: 786MB
Maximale Größe: 786MB
Profi: Sie haben permanent mehrere komplexe
Programme gleichzeitig geöffnet und arbeit mit Bild-, Video- und Tonbearbeitungsprogramme,
welche während des Betriebes schon mindestens 512MB Arbeitsspeicher verlangen. Hier
habe ich mich an die Empfehlung einiger Ton- und Videoprofis gehalten. Auch meine
eigenen Erfahrungen bei Bildbearbeitung und vielen geöffneten Programmen wie z.B.
Webdesignanwendungen, Music Maker und aufwendigen Spielen habe ich in die Wahl der
Highenduser Auslagerungsdatei einfließen lassen:
Anfangsgröße: 1024MB
Maximale Größe: 1024MB
Nachdem sie die Werte entsprechend ihrem Profil geändert haben müssen sie noch
auf "
Festlegen" und dann auf "
Ok"
klicken und den Computer neustarten. Sie werden je nach ihrer Art der Arbeit einen
gehörigen Leistungsschub feststellen.
Windows XP - Software Liste der installierten Updates
und Programme
(Komfort, Übersicht)
Unter Software in der Systemsteuerung von Windows XP werden die installierten
Programme als auch die Windows Updates aufgeführt. Nach einiger Zeit wird diese
Liste immer länger und auch unübersichtlicher. Es ist jedoch leicht möglich die
Updates (sowie jegliche andere Software) aus dieser Liste zu entfernen da man diese
in der Regel ja nicht mehr deinstalliert.
Ausblenden lassen sich die Updates leicht indem Sie am oberen Rand die Option "
Updates
ausblenden" anwählen. Dauerhaft lassen sich diese jedoch auch über die Registry
unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\
CurrentVersion\ Updates entfernen. Dort sind die Updates leicht am Namen
(wie in der Software Liste) zu erkennen. Üblicherweise ein Ordner "
KB....."
Was in der Registry gelöscht wird verschwindet auch aus der Liste in der Systemsteuerung
ohne dieses natürlich zu deinstallieren.
Auch andere Software die in der Liste angezeigt wird kann über die Registry aus
der Software Liste gelöscht werden, jedoch sollte diese dann auch eine eigene Deinstallations-
Routine mitbringen um das Programm dann noch einfach von der Festplatte entfernen
zu können.
Windows XP -braucht lange zum Herunterfahren
(Rechner Performance)
Wenn Sie in der Registry eingestellt haben, dass Windows beim Herunterfahren die
Auslagerungsdatei löschen soll, dauert das Herunterfahren deutlich länger.
Dies liegt an einen Missverständnis. Der Tipp das dies das Herunterfahren beschleunigt,
entfernt keineswegs die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren von Windows, sondern
löscht nur deren Inhalt. Das dauert, und so verzögert sich eben auch das Herunterfahren.
Ursprung dieses Missverständnisses ist der von Microsoft falsch aus dem Englischen
übersetzte Knowledge-Base-Eintrag 314834. Der Originaltext weist korrekt darauf
hin, dass das Überschreiben der Auslagerungsdatei das Herunterfahren verlangsamt,
während der deutsche Eintrag die Maßnahme als Beschleunigung preist.
Windows XP- Home Edition kann mehr als man denkt.
(Verborgene Funktionen, Sicherheit)
Windows XP Home bietet normalerweise nicht die kompletten Benutzerfunktionen von
Windows XP Professional. So fehlt z.B. wenn man mit der rechten Maustaste auf ein
Laufwerk klickt und sich dann die Laufwerkseigenschaften ansieht der wichtige Reiter
"Sicherheit", den gibt es nur bei XP Pro. Man kann im normalen Windows XP Home somit
keine Benutzergruppen ändern, löschen oder erstellen. Man kann kein Laufwerk nur
für einen Benutzer zugänglich machen. Man kann die Standartfreigaben nicht ändern
u.s.w.
Das alles muß nicht sein, es gibt einen Umweg über den wir an all diese Funktionen
herankommen ohne Zusatztools, Änderungen am System, etc.
Fahren Sie einfach Ihren PC herunter und starten Sie Ihn im abgesicherten Modus,
wenn Sie nun im abgesicherten Modus sich mit Administrationsrechten anmelden, sehen
Sie wenn Sie sich die Laufwerkseigenschaften anzeigen lassen auch den Reiter "Sicherheit"
und "Kontingent" hier können Sie den Zugriff auf das Laufwerk z.B nur für sich freischalten
und die anderen Benutzer sperren.
Jedoch bietet XP Home diese Möglichkeit nur unter dem Administrator User im Abgesicherten
Modus an. Aber mit dem Tool
FaJo XP File Security Extension lassen sich die gesperrten Funktionen freischalten und nun ganz
und gar wie in der Prof. Version nutzen.
Windows XP- Backup-Funktion für XP Home kostenlos nachrüsten
(Komfort und Systemergänzung)
Windows XP Professional besitzt von Haus aus eine spartanische Backup-Funktion.
Auch Windows XPHome ist damit ausgestattet – nur
wird dieses Feature nicht standardmäßig installiert. Das Programm befindet sich
auf der CD im Ordner "
Valueadd/ Msft/ Ntbackup".
Nach einem Doppelklick auf das File "
ntbackup.msi"
beginnt die automatische Installation.
Die Anwendung selbst rufen Sie anschließend über "
Zubehör/Systemprogramme/Sicherung"
auf. Im Anschluss hilft ein Assistent bei der Konfiguration. Mehr Möglichkeiten
eröffnet der erweiterte Modus. Ein Klick auf den Karteireiter Sichern führt den
User zu einem Explorerähnlichen Dialog, in dem dieser die Backup- Elemente definiert
und anschließend die Sicherung auf einem externen Medium startet.
Windows XP- Ordner Eigene Dateien auslagern
(Datensicherheit und Komfort)
Um die eigenen Dokument- Dateien im Ordner "Eigene Dateien" auf eine zweite Partition
oder Festplatte auszulagern, genügt es bereits, die Eigenschaften des Ordners "
Eigene
Dateien" im Startmenü oder dem Windows Explorer aufzurufen und den Pfad hinter
Ziel entsprechend zu ändern (beispielsweise auf D:/Eigene Dateien). Windows verschiebt
im Anschluss daran den gesamten Ordnerinhalt an den neuen Standort.
Windows XP (2000, 98)- weitere Symbolleisten anlegen
(Komfort, Übersicht)
u wenig Platz in der Taskleiste? Dann legen Sie doch eine weitere Symbolleiste
mit Ihren persönlichen Programmen und Dokumenten an. Starten Sie den Windows-Explorer.
Erzeugen Sie mit "
Datei, Neu, Ordner" im Verzeichnis
Eigene Dateien ein Verzeichnis "Symbolleiste2" (oder ein Namen Ihrer Wahl) und klicken
Sie doppelt darauf. Starten Sie den Verknüpfungs-Assistenten mit "
Datei,
Neu, Verknüpfung" und binden Sie damit viel genutzte Anwendungen und häufig
besuchte Verzeichnisse in den Ordner ein. Schließen Sie alle Fenster.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Taskleiste rechts neben die Uhr. Wählen
Sie "
Symbolleisten, Neue Symbolleiste" …und wechseln
Sie zu dem angelegten Ordner in dem sich die Verknüpfungen befinden und bestätigen
Sie die Wahl mit OK.
Klicken Sie in der Taskleiste auf den Titel Ihrer neuen Symbolleiste. Halten Sie
die Taste gedrückt, ziehen Sie die Leiste damit an den oberen, rechten oder linken
Bildrand und lassen Sie die Taste wieder los. Sollte ihre Taskleiste "
fixiert"
sein müssen Sie dies jedoch vorübergehend aufheben damit sich ihre neue Symbolleiste
aus der Taskleiste ziehen läst. Wollen Sie die Leiste wieder entfernen, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf den Titel oder den Leistenhintergrund und wählen
Sie Symbolleiste entfernen.
Um Titel und Icon- Texte auszublenden, klicken Sie rechts auf den Leistenhintergrund
und entfernen die Haken bei Titel anzeigen und Text anzeigen.
Windows XP- Zusatztools nachrüsten
(Komfort und Systemergänzung)
uf der Windows-Installations-CD verbergen sich fast einhundert interessante System-Utilitys,
die Wartungsaufgaben übernehmen und beim Identifizieren von Fehlern behilflich sind.
Windows XP Home installiert diese Programme nicht automatisch mit. Die Tools befinden
sich in der Datei
support.cab im Ordner
Support/Tools. Es empfiehlt sich allerdings nicht,
alle Dateien zu extrahieren. Einige davon sind noch Relikte aus Windows-2000-Tagen
und wenden sich ausnahmslos an Netzwerk- Administratoren.
Weniger brisant, aber nicht minder nützlich ist die
Visual
File Information (vfi.exe). Das Programm katalogisiert die Dateien eines
beliebigen Ordners, nennt wichtige Parameter wie Erstellungsdatum, den letzten Zugriff
sowie die Dateiattribute und gestattet die Änderung dieser Eigenschaften.
Ebenfalls sehr gute Dienste leistet der Duplikationssucher
dupfinde.exe, der doppelte Dateien aufspürt und
in einer komfortabel zu bedienenden Oberfläche zusammenfasst.
Windows bootet nach Entfernen von Linux nicht mehr
(Fehlerbeseitigung)
Nach einer Installation von Linux legt dieses einen neuen Master Boot
Record an. Löscht man nun die Linux-Partition von Windows aus wieder, gibt es
beim darauf folgenden Bootversuch statt des Auswahlmenüs eine Fehlermeldung des
Bootmanagers.
Will man Linux deinstallieren, muss der Master Boot Record
(MBR) der bootenden Festplatte neu bespielt werden, sodass er nicht mehr auf die
Linux-Partition verweist, sondern direkt die Windows-Partition startet. Löschen
Sie vor diesem Schritt die Linux-Partition, laufen die Anweisungen im MBR ins
Leere und der Bootvorgang bricht ab.
Die Wiederherstellung des originalen Windows-MBR geht am sichersten mit den
Werkzeugen der Windows-lnstallations-CD. Booten Sie von ihr und starten Sie die
Wiederherstellungskonsole. Dort installiert der Befehl
fixmbr einen neuen MBR, mit
dem Windows wieder direkt startet.
Wer keine Windows-lnsallations-CD
besitzt, weil er beispielsweise nur eine Recovery CD von seinem Hersteller
erhalten hat, die den Computer wieder in den Auslieferungszustand versetzt, muss
sein Glück mit Microsoft fremden Lösungen versuchen. Die Linux-Live-CD Knoppix (www.knopper.net/
knoppix) bietet mit
install-mbr solch ein
Werkzeug. Der Befehl
sudo install-mbr /dev/hda,
den man in einer Konsole eines gebooteten Knoppix ausführt, entspricht dem
fixmbr der Windows
-lnstallations-CD oder der Anweisung
fdisk /mbr, die in einer
DOS-Umgebung hierfür verwendet wird. Überprüfen Sie mit Hilfe der Desktop- lcons
und deren Namen unter Knoppix, welche Platte die Partition mit der Datei NTLDR
in ihrem Wurzelverzeichnis enthält.
/dev/hda benennt die erste
IDE-Platte,
/dev/sda
die erste SCSI-Platte, bei SATA-Platten kommen unter anderem beide Namen vor.
Verwenden Sie die gefundene Bezeichnung ohne die abschließende Nummer, sonst
überschreiben Sie die Bootsektoren einer Plattenpartition, statt einen neuen MBR
zu installieren.