Windows XP - Tipps und Tricks

Auf dieser Seite finden sie einige Tipps und Tricks zu Microsoft Windows XP, die oft einfach durchzuführen sind. Allerdings sind manche auch mit Vorsicht zu genießen sobald es in die Registry geht. Seien Sie sich also bitte immer sicher, das sie den Schritt auch wieder rückgängig machen können und auch immer im klaren darüber das Sie selbst verantwortlich sind für ihre Datensicherheit.


Windows XP - Schnelles Booten ohne Suche nach Freigaben

(Rechner Performance)

Beim start von Windows wird nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk gesucht, wobei diese Suche eigentlich unnötig ist und den Systemstart verzögern kann. So kann man diese abstellen:
Öffnen Sie den Arbeitsplatz und gehen sie nun nacheinander auf Extras/ Ordneroptionen/ Ansicht. Entfernen sie hier den Haken vor Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen und bestätigen sie mit OK.

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Windows XP - Überflüssige Programme entfernen

(Rechner Performance)

Sowohl in der Home Edition als auch in der Professional-Version werden standardmäßig einige Programme wie der MSN-Explorer oder das Pinball-Spiel installiert, die für Arbeits-Computer kontraproduktiv sind. Die meisten dieser Programme können erst mal nicht deinstalliert werden, weil Windows XP sie nicht unter den zu deinstallierenden Programmen aufführt. Viele der überflüssigen Programme, können Sie mit einem einfachen Trick nachträglich deinstallieren.
In Ihrem Windows-Ordner, der abhängig von der Art der Installation C:\Windows heißt, finden Sie, sofern Sie die Option Alle Dateien sichtbar machen aktiviert haben, den bisher versteckten Unterordner "Inf". Sie müssen in diesem Ordner die Datei "sysoc.inf" finden und bearbeiten. Dabei handelt es sich um eine relativ kleine Textdatei, die sich per Doppelklick im Editor öffnet. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Ersetzen. Schreiben Sie in das erste Textfeld Suchen nach das Wort "hide" und lassen Sie das zweite Textfeld Ersetzen durch frei. Das englische Wort "hide" bedeutet sinnigerweise "verstecken". Klicken Sie auf die Schaltfläche Alles ersetzen. Die direkt aufeinander folgenden Kommata, wo früher noch "hide" stand, sind richtig so.
Klicken Sie abschließend im Menü Datei auf Speichern und schließen Sie die Datei "sysoc.inf". Wenn Sie nun in der Systemsteuerung doppelt auf das Symbol Software klicken, werden Ihnen viele Programme unter Windows Komponenten hinzufügen/entfernen zur Deinstallation angeboten, die Sie vorher nicht deinstallieren konnten. Sogar den Messenger können sie nun deinstallieren und nicht nur verstecken.

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Windows XP - Temporäre Internetdateien löschen

(Sicherheit beim Surfen)

Der Internet Explorer 6 löscht beim Schließen des Browsers nur Ihre temporären Internetdateien, wenn Sie die entsprechende Option aktivieren. In der Menüleiste des Internet Explorers Extras/ Internetoptionen/ Erweitert/ Sicherheit finden Sie den Eintrag Leeren des Ordners Temporary Internet Files beim Schließen und aktivieren Sie diesen.

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Windows XP - Verschlüsselte Webinhalte speichern

(Sicherheit beim Surfen)

Im Internet Explorer 6 ist es hilfreich das Speichern verschlüsselter Dateien, wie etwa eine verschlüsselte Website, auf der lokalen Festplatte zu unterbinden. Somit ist es nicht mehr so einfach möglich, durch simple Brute-Force-Attacken die Verschlüsselung zu knacken. Die Option kann man im Internet Explorer aktivieren in der Menüleiste auf Extras/Internetoptionen/ Erweitert/ Sicherheit. Hier muss der Eintrag Verschlüsselte Seiten nicht auf Festplatte speichern markiert sein.

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Windows XP - Versteckte Autostart Programme deaktivieren

(Komfort und Sicherheit)

Einige Programme und Treiber legen sich nach ihrer Installation einfach in den Autostartordner und erscheinen so bei jedem Systemstart. Dies kann nützlich, aber oft auch lästig sein, da man die Programm wenn man sie braucht auch per Doppelklick öffnen kann. Vor allem werden aber auch Arbeitsspeicher und Prozessorressourcen belegt, die dann anderen Anwendungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Sehr wichtig zu wissen ist auch das sich hier einige Dialer Programme eintragen.
Also empfiehlt es sich per Start/ Programme/ Autostart diesen Ordner zu kontrollieren und bei Bedarf alles überflüssige Löschen. So erreichen sie auch einen schnelleren Ladevorgang. Wenn dieser Ordner bereits leer ist oder alles überflüssige schon gelöscht ist und trotzdem einige Programme sich z.B. unten rechts in der Taskleiste ablegen, sind diese in einen versteckten Autostart Ordner in der Registrierdatenbank von Windows zu finden. Gehen sie folgendermaßen vor ohne das sie dabei die Registry öffnen müssen:

1. Klicken sie auf Start/ Ausführen und tippen sie msconfig in die erscheinende Zeile ein und bestätigen sie mit Enter.
2. Klicken sie oben auf den Register Systemstart und Sie sehen nun eine Liste von allen automatisch startenden Programmen, die sie (wenn sie das Häkchen entfernen) deaktivieren können.

msconfig

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Windows XP - Administrator Benutzer

(Sicherheit)

Bei einem Neustart einmal in den abgesicherten Modus wechseln und hochfahren um sich mit dem nur dann erscheinenden Admin Account einzulogen. Dann dort in der Benutzerverwaltung für diesen ein Passwort vergeben. Dieses Konto wird auf jedem Rechner von XP angelegt und sollte immer gesichert werden da sonst jeder darüber vollen Zugriff auf alle Daten erhält.

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Windows XP - Systemwiederherstellung

(Festplattenkapazität)

Auch die Systemwiederherstellung von Windows XP benötigt im Laufe der Zeit eine Menge an Festplattenspeicher. Wenn Sie ohne diese Funktion auskommen, geschieht das Abschalten auf folgendem Weg:
Start/ Systemsteuerung/ System/ Systemwiederherstellung/ Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren (Häkchen setzen). Bedenken Sie aber, dass diese Einstellung bedeutet das es bei einer fehlerhaften Programm- oder Treiberinstallation beispielsweise keine komfortable Möglichkeit der Wiederherstellung des vorherigen Zustandes gibt. Zu Empfehlen ist deswegen ein Kompromiss indem man das Laufwerk das überwacht werden soll markiert und dann auf Einstellungen klickt. Dort kann man dann zuweisen wie viel Platz die Systemwiederherstellung sich von dem Laufwerk abzwacken darf. Ebenfalls ist es leicht möglich nur einzelne Laufwerke wie die System Partition überwachen zu lassen.

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Windows XP - Der Ruhezustand

(Festplattenkapazität)

Die Ruhezustand Funktion legt eine Datei "hiberfil.sys" an die je nach Systemeinstellung einige hundert MByte groß sein kann. Falls Sie die Ruhezustand-Funktion nicht benötigen, deaktivieren Sie sie mit dem folgenden Menübefehl:
Start/ Systemsteuerung/ Energieoptionen/ Ruhezustand das Häkchen vor "Ruhezustand aktivieren" entfernen.

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Windows XP - Vorschau auf Bilder

(Festplattenspeicher)

Windows erzeugt in Ordnern mit Bilder eine Cache Datei "thumbs.db". in der die Bilder gespeichert sind für die Vorschaufunktion. Um dies zu deaktivieren öffnen Sie den Arbeitsplatz und gehen in der Menüleiste auf Extras – Ordneroptionen und dort auf Ansicht. Setzen Sie einen Haken vor Miniaturansichten nicht zwischenspeichern.

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Windows XP - Der Messenger

(Privatsphäre)

Wenn der MSN Messenger nicht gewünscht ist starten sie diesen und klicken sie oben auf Extras/ Optionen. Dort in das Register Einstellungen und entfernen sie das Häkchen vor Dieses Programm ausführen, wenn Windows gestartet wird.
Anschließend starten sie ihren PC neu und der Messenger wird nicht mehr gestartet. Allerdings ist er immer noch vorhanden solange Sie nicht diesen deinstallieren wie unter dem Tipp Überflüssige Programme entfernen beschrieben. Erst danach ist man den Messenger richtig los.

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Windows XP - Messenger entfernt und Probleme mit Outlook Express

(Bug)

Wenn man den Messenger mit irgendwelchen Tools (XP-Anti Spy usw.) oder auf andere Arten nicht richtig entfernt hat, sollte man überprüfen, ob folgende Registry-Einträge korrekt vorgenommen wurden. Ansonsten kann es u.a. zu sehr langen Verzögerungen beim Outlook Express Start führen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE"SOFTWARE"Microsoft"Outlook Express]
"Hide Messenger"=dword:00000002

[HKEY_LOCAL_MACHIN E"SOFTWARE"Policies"Microsoft"Messenger"Client]
"PreventAutoRun"=dword:00000001
"PreventRun" =dword:00000001


Sollten diese Einträge (es handelt sich um Policies, also Restriktionen!) fehlen: Bitte unbedingt setzen. Jetzt sollte Outlook Express wieder normal starten.

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Windows XP - Media Player sendet an Microsoft

(Privatsphäre und Sicherheit)

Die wichtigsten Einstellungen, um dem Media Player eine Kontaktsperre zu verpassen, finden Sie im Media Player unter Extras/ Optionen. Im Karteireiter Player sollten Sie folgendes tun:

Codecs automatisch downloaden « deaktivieren
Lizenzen automatisch erwerben « deaktivieren
Player auf Medienseite starten « deaktivieren.
Identifikation des Players durch Internetseiten zulassen « deaktivieren

Weiterhin versucht der Player aber sofort eine Online-Verbindung aufzubauen, wenn Sie Ihre Medienbibliothek anlegen, indem Sie den Computer mit dem Media Player nach Musik- und Video-Dateien durchsuchen lassen. Es sollte also weiterhin eine Firewall, die diese Versuche unterbinden kann, installiert sein wenn Sie sich sicher sein wollen.
Übrigens können Sie die genannten Optionen schon bei der Installation des Windows Media Player 9/10 abwählen.

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Windows XP - Auto-Update: Ungewollte Internet-Verbindung

(Privatsphäre)

Das Auto-Update von Windows kann man leicht ausschalten unter Systemsteuerung/ System. Dort klicken Sie auf den Karteireiter Automatische Updates und deaktivieren dieses Feature. Danach sollten Sie bei einem ausgeschalteten Auto-Update regelmäßig selbst auf der Microsoft-Seite vorbeischauen, um Ihr Betriebssystem mit einem Update auf den aktuellen Sicherheitsstand zu bringen.
Mit dem Service Pack 2 für Windows XP hat sich dies leicht geändert. Natürlich können Sie dies immer noch deaktivieren, aber aufgrund der vielen Sicherheitsprobleme empfiehlt sich dies nicht. Schon seit der Einführung von XP wird auch Panik gemacht das Daten während des Update Vorganges an Microsoft übertragen werden. Dies sind jedoch nur Daten die nötig sind um zu ermitteln auf welchen Stand ihr System ist. Genaueres läst sich auch in einem so genannten "White Paper" von Microsoft nachlesen.
Sollten Sie aber immer noch kein Vertrauen haben, laden Sie sich bitte die nötigen Updates manuell herunter, ansonsten gefährden Sie sich nicht nur selbst sondern auch andere im Internet. Sicherheitslücken wird es immer geben sowie in Windows, Linux und anderen Systemen, kein Betriebssystem oder Programm ist zu 100% sicher und sollte immer mit den entsprechenden Updates versorgt werden.

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Windows XP - CD-Autostart unter XP Home Edition

(Komfort)

Wenn sie eine CD-Rom einlegen startet für gewöhnlich das Installationsprogramm oder ein “Willkommen” - Bildschirm. Wenn sie aber nur auf Daten von der CD zugreifen möchten, ist diese Funktion etwas störend. Unter Windows 98/ME konnte man dies per Mausklick im Geräte-Manager leicht ändern, unter Windows XP jedoch müssen Sie den folgenden Weg über die Registry gehen.

1. Klicken sie erst auf Start und dann auf Ausführen. Es erscheint eine Befehlszeile, in der sie regedit eintippen. Nun öffnet sich ein Programm ähnlich dem Windows Explorer.
2. Gehen sie per Doppelklick nacheinander auf
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\ Cdrom
3. Im Fenster rechts sehen sie nun den Wert Autorun. Doppelklicken sie darauf und tragen sie anstatt der Zahl 1 jetzt
eine 0 ein.
4. Schließen sie das Fenster und starten Sie ihren nun Computer neu. Ab sofort nervt sie ihr Laufwerk nicht mehr, wenn sie eine CD einlegen. Falls Sie es wieder rückgängig machen wollen einfach den Wert wieder auf 1 ändern.

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Windows XP - Die Sprechblasen ausschalten

(Komfort)

Ab und zu erscheinen über der Taskleiste Sprechblasen, die ihnen z.B. die "Windows Tour" anbieten wollen oder ihnen sagen dass auf Laufwerk C: nicht mehr genügend Speicherplatz vorhanden ist. Um diese Mitteilungen auszuschalten gehen sie den folgenden Weg:
- Klicken sie nacheinander auf Start/ Ausführen und tippen sie regedit ein.
- folgen sie diesem Pfad HKEY_CURRENT_USER/ Software/ Microsoft/ Windows/ CurrentVersion/ Explorer/ Advanced und klicken sie mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster.
- Aus dem Menü, das erscheint wählen sie Neu/ DWORD-Wert und nennen diesen Wert EnableBalloonTips. Doppelklicken sie nun darauf und tragen eine 0 hinein. Nun sind sie nach einem Rechner Neustart die Sprechblasen los!

Sprechblasen

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Windows XP - Persönliche Daten an Microsoft: Die Fehlermeldung

(Privatsphäre)

Oft wird geredet das Microsoft mit XP viel spioniert was oft sehr übertrieben ist. Das Microsoft an Daten des Users kommen kann ist bisher nur nachweislich möglich, sobald eine Anwendung unter Windows XP einen Fehler verursacht. Dann haben Sie die Möglichkeit zwischen "Report senden" und "nicht senden" zu wählen. Hier müssen Sie wissen das das Feedback-Tool, um den Fehler einzuordnen, nicht nur Daten über Rechner- und Software-Konfiguration, die an diesem Absturz beteiligt waren überträgt. Sondern zusätzlich ein Abbild des Speicherbereiches an Microsoft mit übertragen werden kann, den das abgestürzte Programm nutzte. Wenn Word abstürzte, kann dort also theoretisch Ihr letztes Word-Dokument lagern. Microsoft geht sogar noch weiter: Sollte eine Anwendung den Fehler verursacht haben, überträgt der Fehlerbericht auch die Produkt-ID, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine Raubkopie handelt. Ein schwacher Trost ist das die Daten über eine verschlüsselte Verbindung gesendet werden.
Glücklicherweise lässt sich dieses Bug-Report-Feature auch abschalten: Gehen Sie in die Systemsteuerung/ System. Hier wählen Sie den Karteireiter Erweitert und Fehlerberichterstattung. Nun können Sie die Fehler-Berichterstattung deaktivieren. Gleichzeitig sollten Sie den Haken vor Aber bei kritischen Fehlern benachrichtigen löschen.

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Windows XP - Outlook XP in die Systray minimieren

(Komfort)

Wenn Outlook geöffnet ist belegt es viel Platz in der Taskleiste. Sie können Outlook aber auch in die Systray neben die Uhr minimieren. Klicken sie dafür erst auf Start und dann auf Ausführen. Es erscheint eine Befehlszeile, in der sie regedit eintippen. Öffnen Sie nun in der Registry den Key HKEY_CURRENT_USER/ Software/ Microsoft/ Office/ 10.0/Outlook/ Preferences und klicken sie dort mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster. Aus dem Menü, das erscheint wählen sie Neu/ DWORD-Wert und nennen diesen Wert MintoTray. Doppelklicken sie nun darauf und tragen eine 1 hinein.

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Windows XP - Dialer Schutz

(Sicherheit für Modem Nutzer)

Um sich vor einer Manipulation des DFÜ Netzwerks durch einen 0190 Dialer zu schützen müssen Sie die Datei "Rasphone.pbk" mit einen Schreibschutz versehen. Die Datei finden sie im Pfad \Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\Network\Connections\. Klicken Sie die Datei dort mit der rechten Maustaste an und aktivieren Sie das Datei-Attribut Schreibgeschütz.

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Windows XP schon aktiviert

(just so aber nicht nötig)

Die Windows XP Aktivierung ist ja jedem mittlerweile bekannt. Um festzustellen zu können, ob sie ihres schon aktiviert haben gehen sie so vor:
Klicken sie auf Start und dann auf Ausführen. Tippen sie nun in die erscheinende Befehlszeile C:\Windows\system32\oobe\msoobe.exe /a ein und bestätigen sie mit ENTER. Falls sie Windows auf Laufwerk D installiert haben geben sie den korrekten Laufwerksbuchstaben anstelle des C:\ an oder den entsprechenden Installationspfad ihres Windows. Es erscheint nun ein Fenster, dass anzeigt, ob ihr XP schon aktiviert ist.

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Windows XP - Prefetch-Cache

(eigentlich falscher Tipp bei der Rechner Performance)

Windows XP legt Hinweise auf die zuletzt benutzten Dateien im Prefetch-Ordner ab. Nach einiger Zeit sammelt sich einiges an Daten an im Verzeichnis Windows\Prefetch. Löschen Sie ruhig die Dateien in diesem Verzeichnis damit Windows XP den Zwischenspeicher neu und optimiert auffüllen kann.

Es hört sich zuerst logisch an doch ist dieser Tipp zugleich auch absoluter Unsinn. Der Prefetch Mechanismus ist seit Windows XP vorhanden um Programmcode zu laden bevor er gebraucht wird. Dadurch lässt sich beim Arbeiten etwas Zeit sparen während andere Windows Varianten vor XP erst den zB. Dienst laden müssen wenn dieser benötigt wird.
Um die höchstwahrscheinlich benötigten Dateien zu erkennen zeichnet XP beim hochfahren sämtliche Dateizugriffe auf und speichert diese in der Datei "NTOSBOOTBOODFAAD.pf". Dies geschieht bei jeden start des Systems neu, etwa 1 Minute nachdem der Desktop geladen ist.
Die Datei zu löschen damit diese neu angelegt wird ist unnötig, da diese nicht Informationen sämtlicher vergangener Systemstarts enthält, sondern nur der letzten 8. Alte Dateien die nicht mehr benötigt werden vergisst der Prefetcher somit nach einigen Systemstarts von selbst.
Löscht man die Datei, wird diese beim nächsten Systemstart neu geschrieben, wodurch sich die Bootzeit sogar erst einmal erhöht.

Der restliche Inhalt des Ordners Prefetch zu löschen empfiehlt sich ebenfalls nicht und schon gar nicht um die Boot Zeit zu beschleunigen, da nur die oben erwähnte Datei darauf etwas Einfluss hat. Die ganzen Dateien in diesem Ordner betreffen die Programme im laufenden Betrieb, da auch die verwendeten Programme sich aus dll, ini Dateien usw. zusammensetzen die erst einmal geladen werden müssen. Also wird auch hier das Arbeiten eher beschleunigt als verlangsamt.
Löscht man die Dateien trotzdem erreicht man nur das beim nächsten Start der Anwendung erst wieder alle Prefetch Informationen neu geschrieben werden müssen, wodurch sich der Startvorgang des Programms einmalig eher verzögert und danach trotzdem die Einträge wieder vorhanden sind.

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Windows XP - Desktop Anzeigen in der Schnellstartleiste weg

(Problemlösung)

Die Icons in der Schnellstartleiste sind Verknüpfungen, die im Verzeichnis [Profilverzeichnis]\ Anwendungsdaten\ Microsoft\ Internet Explorer\ Quick Launch" angelegt werden. Sollte das Symbol (ist eigentlich eine Funktion die über Script aufgerufen wird) versehentlich gelöscht worden sein müssen Sie nur eine neue Datei in diesem Verzeichnis erstellen. Erstellen Sie die Datei mit einem normalen Texteditor als ASCII-Datei und speichern Sie diese dann unter dem Namen "Desktop anzeigen.scf" (scf=Shortcut File). Der Inhalt der Datei sollte folgendes enthalten:

[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop

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Windows XP - Die Auslagerungsdatei

(Rechner Performance)

Die Auslagerungsdatei ist das Lebenselixier für Windows. Sie springt dann als nützlicher Helfer ein, wenn der Arbeitsspeicher zur Neige geht. Dies kann durch viele gleichzeitig geöffnete komplexe Anwendungen oder Spiele verursacht werden. Wenn sie diese Datei nicht auf ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen so verschenken sie das Leistungspotential ihres Computers. Eine schlecht konfigurierte Auslagerungsdatei bremst das System durch unnötige Rechenarbeit. Im Internet reist das Gerücht, dass jede Auslagerungsdatei dreimal so groß wie der Arbeitsspeicher sein muss, wie Warpgeschwindigkeit. So stellen sie die Auslagerungsdatei ein:

Klicken sie mit der rechten Maustaste auf "Arbeitsplatz" und wählen sie "Eigenschaften". Nachdem sie im Register "Erweitert" unter "Systemleistung" auf "Einstellungen" geklickt haben müssen sie erneut auf "Erweitert" und dort schließlich auf "Ändern". Nach dieser Klick Odyssee sehen sie folgendes Fenster vor sich:

Auslagerungsdatei

Sie stehen nun vor der Auswahl der Festplatte auf der sich die Auslagerungsdatei befinden soll. Falls sie mehrere Platten in ihrem Computer haben, sollten sie stets die schnellere nehmen, damit bei Speicherengpässen ein flinker Zugriff auf die Datei gewährleistet ist.

Sie werden feststellen, dass Windows schon selbst eine Einstellung gewählt hat, da schon bestimmte Werte unter "Anfangsgröße" und "Maximale Größe" zu finden sind. Allerdings ist dies nicht nicht gerade optimal, da die dynamische Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Auslagerungsdatei mehr Rechenzeit benötigt. Deshalb empfehle ich in beide Felder die gleichen Werte in Megabyte einzutragen wie im Bild oben zu erkennen ist.Nun gehen wir zur optimalen Größe für ihr System über. Sie müssen sich genau überlegen zu welchem der drei Profile sie gehören.

Standardnutzer: Sie benutzen den Computer hauptsächlich für die Arbeit mit Officeprogrammen wie z.B. Word oder zum surfen im Internet und empfangen von E-Mails. Auch schauen sie sich gerne mal einen Film nach der Arbeit an oder genehmigen sich ein älteres Spiel vom Kaliber eines Age of Empires, Siedler 3 oder Final Fantasy 8. Sie öffnen niemals mehr als 3-5 Programme gleichzeitig.
Anfangsgröße: 384MB
Maximale Größe: 384MB


Spieler: Sie verwenden ihren PC als Gamestation und besitzen mit hochwertiger Highend Hardware auch die nötige Rechenpower für aufwendige, komplexe und neue Spiele wie z.B. Aquanox oder Far Cry. Diese Spiele benutzen riesige Texturen, welche den Arbeitsspeicher schnell füllen und Windows zwingen den Rest des Systems auszulagern. Auch die restlichen Komponenten wie z.B. die Daten einer Karte, Geräusche, Musik, Sprachausgabe oder die künstliche Intelligenz können sehr zu Lasten des Speichers gehen, weshalb ich eine sehr große Auslagerungsdatei empfehle:
Anfangsgröße: 786MB
Maximale Größe: 786MB


Profi: Sie haben permanent mehrere komplexe Programme gleichzeitig geöffnet und arbeit mit Bild-, Video- und Tonbearbeitungsprogramme, welche während des Betriebes schon mindestens 512MB Arbeitsspeicher verlangen. Hier habe ich mich an die Empfehlung einiger Ton- und Videoprofis gehalten. Auch meine eigenen Erfahrungen bei Bildbearbeitung und vielen geöffneten Programmen wie z.B. Webdesignanwendungen, Music Maker und aufwendigen Spielen habe ich in die Wahl der Highenduser Auslagerungsdatei einfließen lassen:
Anfangsgröße: 1024MB
Maximale Größe: 1024MB


Nachdem sie die Werte entsprechend ihrem Profil geändert haben müssen sie noch auf "Festlegen" und dann auf "Ok" klicken und den Computer neustarten. Sie werden je nach ihrer Art der Arbeit einen gehörigen Leistungsschub feststellen.

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Windows XP - Software Liste der installierten Updates und Programme

(Komfort, Übersicht)

Unter Software in der Systemsteuerung von Windows XP werden die installierten Programme als auch die Windows Updates aufgeführt. Nach einiger Zeit wird diese Liste immer länger und auch unübersichtlicher. Es ist jedoch leicht möglich die Updates (sowie jegliche andere Software) aus dieser Liste zu entfernen da man diese in der Regel ja nicht mehr deinstalliert.
Ausblenden lassen sich die Updates leicht indem Sie am oberen Rand die Option "Updates ausblenden" anwählen. Dauerhaft lassen sich diese jedoch auch über die Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Updates entfernen. Dort sind die Updates leicht am Namen (wie in der Software Liste) zu erkennen. Üblicherweise ein Ordner "KB....." Was in der Registry gelöscht wird verschwindet auch aus der Liste in der Systemsteuerung ohne dieses natürlich zu deinstallieren.
Auch andere Software die in der Liste angezeigt wird kann über die Registry aus der Software Liste gelöscht werden, jedoch sollte diese dann auch eine eigene Deinstallations- Routine mitbringen um das Programm dann noch einfach von der Festplatte entfernen zu können.

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Windows XP -braucht lange zum Herunterfahren

(Rechner Performance)

Wenn Sie in der Registry eingestellt haben, dass Windows beim Herunterfahren die Auslagerungsdatei löschen soll, dauert das Herunterfahren deutlich länger.
Dies liegt an einen Missverständnis. Der Tipp das dies das Herunterfahren beschleunigt, entfernt keineswegs die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren von Windows, sondern löscht nur deren Inhalt. Das dauert, und so verzögert sich eben auch das Herunterfahren.
Ursprung dieses Missverständnisses ist der von Microsoft falsch aus dem Englischen übersetzte Knowledge-Base-Eintrag 314834. Der Originaltext weist korrekt darauf hin, dass das Überschreiben der Auslagerungsdatei das Herunterfahren verlangsamt, während der deutsche Eintrag die Maßnahme als Beschleunigung preist.

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Windows XP- Home Edition kann mehr als man denkt.

(Verborgene Funktionen, Sicherheit)

Windows XP Home bietet normalerweise nicht die kompletten Benutzerfunktionen von Windows XP Professional. So fehlt z.B. wenn man mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk klickt und sich dann die Laufwerkseigenschaften ansieht der wichtige Reiter "Sicherheit", den gibt es nur bei XP Pro. Man kann im normalen Windows XP Home somit keine Benutzergruppen ändern, löschen oder erstellen. Man kann kein Laufwerk nur für einen Benutzer zugänglich machen. Man kann die Standartfreigaben nicht ändern u.s.w.
Das alles muß nicht sein, es gibt einen Umweg über den wir an all diese Funktionen herankommen ohne Zusatztools, Änderungen am System, etc.
Fahren Sie einfach Ihren PC herunter und starten Sie Ihn im abgesicherten Modus, wenn Sie nun im abgesicherten Modus sich mit Administrationsrechten anmelden, sehen Sie wenn Sie sich die Laufwerkseigenschaften anzeigen lassen auch den Reiter "Sicherheit" und "Kontingent" hier können Sie den Zugriff auf das Laufwerk z.B nur für sich freischalten und die anderen Benutzer sperren.
Jedoch bietet XP Home diese Möglichkeit nur unter dem Administrator User im Abgesicherten Modus an. Aber mit dem Tool FaJo XP File Security Extension lassen sich die gesperrten Funktionen freischalten und nun ganz und gar wie in der Prof. Version nutzen.

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Windows XP- Backup-Funktion für XP Home kostenlos nachrüsten

(Komfort und Systemergänzung)

Windows XP Professional besitzt von Haus aus eine spartanische Backup-Funktion. Auch Windows XPHome ist damit ausgestattet – nur
wird dieses Feature nicht standardmäßig installiert. Das Programm befindet sich auf der CD im Ordner "Valueadd/ Msft/ Ntbackup". Nach einem Doppelklick auf das File "ntbackup.msi" beginnt die automatische Installation.
Die Anwendung selbst rufen Sie anschließend über "Zubehör/Systemprogramme/Sicherung" auf. Im Anschluss hilft ein Assistent bei der Konfiguration. Mehr Möglichkeiten eröffnet der erweiterte Modus. Ein Klick auf den Karteireiter Sichern führt den User zu einem Explorerähnlichen Dialog, in dem dieser die Backup- Elemente definiert und anschließend die Sicherung auf einem externen Medium startet.

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Windows XP- Ordner Eigene Dateien auslagern

(Datensicherheit und Komfort)

Um die eigenen Dokument- Dateien im Ordner "Eigene Dateien" auf eine zweite Partition oder Festplatte auszulagern, genügt es bereits, die Eigenschaften des Ordners "Eigene Dateien" im Startmenü oder dem Windows Explorer aufzurufen und den Pfad hinter Ziel entsprechend zu ändern (beispielsweise auf D:/Eigene Dateien). Windows verschiebt im Anschluss daran den gesamten Ordnerinhalt an den neuen Standort.

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Windows XP (2000, 98)- weitere Symbolleisten anlegen

(Komfort, Übersicht)

u wenig Platz in der Taskleiste? Dann legen Sie doch eine weitere Symbolleiste mit Ihren persönlichen Programmen und Dokumenten an. Starten Sie den Windows-Explorer. Erzeugen Sie mit "Datei, Neu, Ordner" im Verzeichnis Eigene Dateien ein Verzeichnis "Symbolleiste2" (oder ein Namen Ihrer Wahl) und klicken Sie doppelt darauf. Starten Sie den Verknüpfungs-Assistenten mit "Datei, Neu, Verknüpfung" und binden Sie damit viel genutzte Anwendungen und häufig besuchte Verzeichnisse in den Ordner ein. Schließen Sie alle Fenster.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Taskleiste rechts neben die Uhr. Wählen Sie "Symbolleisten, Neue Symbolleiste" …und wechseln Sie zu dem angelegten Ordner in dem sich die Verknüpfungen befinden und bestätigen Sie die Wahl mit OK.
Klicken Sie in der Taskleiste auf den Titel Ihrer neuen Symbolleiste. Halten Sie die Taste gedrückt, ziehen Sie die Leiste damit an den oberen, rechten oder linken Bildrand und lassen Sie die Taste wieder los. Sollte ihre Taskleiste "fixiert" sein müssen Sie dies jedoch vorübergehend aufheben damit sich ihre neue Symbolleiste aus der Taskleiste ziehen läst. Wollen Sie die Leiste wieder entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Titel oder den Leistenhintergrund und wählen Sie Symbolleiste entfernen.
Um Titel und Icon- Texte auszublenden, klicken Sie rechts auf den Leistenhintergrund und entfernen die Haken bei Titel anzeigen und Text anzeigen.

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Windows XP- Zusatztools nachrüsten

(Komfort und Systemergänzung)

uf der Windows-Installations-CD verbergen sich fast einhundert interessante System-Utilitys, die Wartungsaufgaben übernehmen und beim Identifizieren von Fehlern behilflich sind. Windows XP Home installiert diese Programme nicht automatisch mit. Die Tools befinden sich in der Datei support.cab im Ordner Support/Tools. Es empfiehlt sich allerdings nicht, alle Dateien zu extrahieren. Einige davon sind noch Relikte aus Windows-2000-Tagen und wenden sich ausnahmslos an Netzwerk- Administratoren.
Weniger brisant, aber nicht minder nützlich ist die Visual File Information (vfi.exe). Das Programm katalogisiert die Dateien eines beliebigen Ordners, nennt wichtige Parameter wie Erstellungsdatum, den letzten Zugriff sowie die Dateiattribute und gestattet die Änderung dieser Eigenschaften.
Ebenfalls sehr gute Dienste leistet der Duplikationssucher dupfinde.exe, der doppelte Dateien aufspürt und in einer komfortabel zu bedienenden Oberfläche zusammenfasst.

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Windows bootet nach Entfernen von Linux nicht mehr

(Fehlerbeseitigung)

Nach einer Installation von Linux legt dieses einen neuen Master Boot Record an. Löscht man nun die Linux-Partition von Windows aus wieder, gibt es beim darauf folgenden Bootversuch statt des Auswahlmenüs eine Fehlermeldung des Bootmanagers. Will man Linux deinstallieren, muss der Master Boot Record (MBR) der bootenden Festplatte neu bespielt werden, sodass er nicht mehr auf die Linux-Partition verweist, sondern direkt die Windows-Partition startet. Löschen Sie vor diesem Schritt die Linux-Partition, laufen die Anweisungen im MBR ins Leere und der Bootvorgang bricht ab.
Die Wiederherstellung des originalen Windows-MBR geht am sichersten mit den Werkzeugen der Windows-lnstallations-CD. Booten Sie von ihr und starten Sie die Wiederherstellungskonsole. Dort installiert der Befehl fixmbr einen neuen MBR, mit dem Windows wieder direkt startet.
Wer keine Windows-lnsallations-CD besitzt, weil er beispielsweise nur eine Recovery­ CD von seinem Hersteller erhalten hat, die den Computer wieder in den Auslieferungszustand versetzt, muss sein Glück mit Microsoft fremden Lösungen versuchen. Die Linux-Live-CD Knoppix (www.knopper.net/ knoppix) bietet mit install-mbr solch ein Werkzeug. Der Befehl sudo install-mbr /dev/hda, den man in einer Konsole eines gebooteten Knoppix ausführt, entspricht dem fixmbr der Windows -lnstallations-CD oder der Anweisung fdisk /mbr, die in einer DOS-Umgebung hierfür verwendet wird. Überprüfen Sie mit Hilfe der Desktop- lcons und deren Namen unter Knoppix, welche Platte die Partition mit der Datei NTLDR in ihrem Wurzelverzeichnis enthält. /dev/hda benennt die erste IDE-Platte, /dev/sda die erste SCSI-Platte, bei SATA-Platten kommen unter anderem beide Namen vor. Verwenden Sie die gefundene Bezeichnung ohne die abschließende Nummer, sonst überschreiben Sie die Bootsektoren einer Plattenpartition, statt einen neuen MBR zu installieren.

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